SDW Senat der Wirtschaft
Global Economic Network in Österreich e.V.
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Vision und Perspektiven
Der Senat der Wirtschaft arbeitet entsprechend dem Leitgedanken von John F. Kennedy: "Fragt nicht, was Euer Land für Euch tun kann, fragt vielmehr, was Ihr für Euer Land tun könnt!"
Dementsprechend ist der ständige und vertrauensvolle Dialog mit politischen Entscheidungsträgern in den Parlamenten und Regierungen heute notwendiger denn je. Unsere Politik braucht den praxisorientierten Sachverstand von Unternehmern und Führungskräften aus der Wirtschaft und weiteren gesellschaftlichen Sektoren. Hierzu will der Senat der Wirtschaft wirkungsvoll beitragen: Wir bringen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ohne monolithischen Lobbyismus an einen Tisch und bauen damit einen globalen „Think Tank" auf.
Neue Perspektiven für die Wirtschaft:
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Schon wieder eine neue Organisation für die Wirtschaft?
Unsere Zeit ist charakterisiert von der „neuen Unübersichtlichkeit". Jeden Moment entsteht etwas Neues, die Voraussetzungen unseres Lebens ändern sich dramatisch, was wir gestern noch unter Europa verstanden haben, hat heute neue Grenzen und selbstverständlich ändern sich die Voraussetzungen für das Wirtschaften nicht nur unter dem globalen Aspekt, sondern auch infolge der technologischen Veränderungen.
Dem muss auch die Art und Weise Rechnung tragen, wie sich die Wirtschaft zu Wort meldet. Der SDW versucht in seinen Strukturen, eine Zusammenfassung zu erreichen, ohne einen Alleinvertretungsanspruch zu haben. Hier soll nicht nur das Unternehmertum seine Vertretung finden, sondern auch Wissenschaft und Forschung, weil sie eine entscheidende wirtschaftliche Komponente haben, weiters die zivile Gesellschaft, die einerseits die Rahmenbedingungen prägt unter denen die Wirtschaft antritt, andererseits aber auch die Wirtschaft zur Artikulation ihrer Vorstellungen erreicht werden muss.
Dass wir heute in einer Mediengesellschaft leben, braucht nicht betont zu werden. Anders ist allerdings die Tatsache, dass es längst nicht mehr regionale und nationale Reichweiten gibt, sondern wir in der kontinentalen und globalen Dimension Information und Öffentlichkeit brauchen. Sind die politischen Systeme unserer Zeit dem gewachsen? In einem hohen Ausmaß nicht! Das ist nicht die übliche Klage über die Politik, denn die ist heute allein schon schwer genug. Es ist vielmehr die Notwendigkeit, sich zu artikulieren und die Grundideen und die Gesellschaft von heute hineinzutragen.
Wir brauchen global und kontinental die Ökosoziale Marktwirtschaft, die nicht allein auf die traditionellen Mitglieder der Europäischen Union, sondern auf alle Staaten auf unserem Kontinent erweitert werden muss. Mag politisch Europa nicht immer durchsetzungsfähig sein, weil die Instrumente dafür noch nicht geschaffen sind, wirtschaftlich aber sind wir die Stärksten, wenn wir es wollen. Das allerdings verlangt einen gemeinsamen Dialog über die Lösungen, die dem Gemeinwohl dienen. Auf dieses Ziel sind alle Aktivitäten des SDW gerichtet und in dieser Perspektive sieht der SDW nichts Geringeres als das Potential für ein zukünftiges Wirtschaftswunder, an dem alle partizipieren können.
Wir haben das Ziel, gemeinsam mit unseren Mitgliedern dazu beizutragen, Österreich und Europa zukunftsfähig zu machen und setzen uns zugleich für eine weltweite ökosoziale Marktwirtschaft ein. Machen Sie mit und bringen Sie sich ein – von der regionalen über die nationale, die kontinentale bis hin zur globalen Ebene – wenn Sie diese Philosophie mittragen. Der SDW fördert die Wirtschaft, denn
„Wirtschaft, das sind wir alle!"
Herzlichst Ihr
Dr. Erhard Busek
Präsident Senat der Wirtschaft
